Sophie-Scholl-Realschule Karlsruhe

Die Geschichte der Sophie-Scholl-Realschule

Als der Planungsausschuss der Stadt Karlsruhe daran dachte, im Südwesten der Stadt ein Bildungszentrum zu errichten, wählte man dafür ein Waldstück am Schwimmschulweg zwischen Oberreut und Grünwinkel.
Mit dem ersten Spatenstich am 1.4.1976 begann man, die jahrelange Planung dieses Bildungszentrums im Südwesten der Stadt umzusetzen. Die Hauptschule aus Oberreut, die neu zu errichtende Realschule Oberreut und ein Gymnasium sollten das Bildungszentrum beziehen. Für das Gymnasium waren auch noch eine Mensa und eine zweite große Sporthalle vorgesehen.
Am 1. August 1978 konnte der erste Bauabschnitt nach zweijähriger Bauzeit bezogen werden. Die Schülerinnen und Schüler kamen aus sieben Grundschulen, nämlich: Adam-Remmele, Bulach, Friedrich-Ebert, Grünwinkel, Gutenberg, Oberreut und Weinbrennerschule.
Am Ende des Schuljahres 1979/80 konnte der zweite Bauabschnitt bezogen werden, was mit einem großen Schulfest gefeiert wurde. Rund 38 Millionen DM hatte das Bildungszentrum Südwest bisher verschlungen. Da es nun allerdings ersichtlich war, dass die Schülerzahlen in Zukunft abnehmen werden, verzichtete man auf die beiden weiteren geplanten Bauabschnitte. In diesen sollte eigentlich ein Gymnasium mit Mensa und eine zweite Sporthalle, spiegelbildlich zur ersten, gebaut werden. Dies hatte zur Folge, dass man künftig nicht mehr vom „Bildungszentrum“, sondern nur noch vom „Schulzentrum“ Südwest sprach.
Eine wesentliche Veränderung fand am Ende des Schuljahres 1982/83 statt. Die Hauptschule Oberreut wurde wieder zurück verlegt in ihr altes Gebäude in Oberreut und in die dadurch frei werdenden Räume zog die Engelbert-Bohn-Berufsschule ein. Die Zusammenarbeit der beiden Schulen funktioniert völlig problemlos und durch unterschiedliche Pausenzeiten gibt es auch keinerlei Probleme zwischen den Schülerinnen und Schülern.
Im Schuljahr 1981/82 war die Realschule Oberreut die an Klassenzahl größte Realschule in Karlsruhe geworden. Da sie jedoch höchstens als vierzügige Schule geplant war, hat man den Einzugsbereich der Realschule Oberreut verkleinert. Da außerdem die Schülerzahlen, auch durch den sogenannten „Pillenknick“, allgemein zurück gingen, war das Schuljahr 1987/88 mit 359 Schülerinnen und Schülern das schülerärmste und klassenärmste Schuljahr in der Geschichte der Schule.
Am 27. Mai 1987 beschloss der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe auf Antrag der Schulkonferenz, die Realschule Oberreut in Sophie-Scholl-Realschule umzubenennen. Sophie-Scholl war das jüngste Mitglied der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“.
Im Jahr 2004 beschloss die Schulgemeinschaft die Werte, für die der Name Sophie-Scholl steht, zum Leitbild der Schule zu wählen.
In den letzten Jahren beträgt die Schülerzahl etwa 500 Schülerinnen und Schüler, die sich auf 19 Klassen verteilen. Die Schülerinnen und Schüler der Sophie-Scholl-Realschule kommen aus Bulach, Oberreut, Grünwinkel, Heidenstückersiedlung, Rheinstrandsiedlung und Daxlanden, aber auch mit der Linie 1 aus der Stadtmitte.

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